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Prinz Asfa-Wossen Asserate liest in Kelkheim (Taunus)

redaktioneller Beitrag von Friedhelm Herr

Prinz Asfa-Wossen Asserate der Großneffe und Zeitzeuge der letzten Kaiserlichen Dynastie Äthiopiens, machte die Geschichte des Landes bei seiner Lesung im Museum Kelkheim am 21. September 2014 wieder lebendig. 

Bei der Lesung aus seinem neuesten Buch ,,Der letzte Kaiser von Afrika – Triumph und Tragödie des Haile Selassie“ erzählte er mit viel Sprachkunst, persönlichen Erinnerungen und Hintergrundwissen

über die guten Beziehungen seines Landes mit der damaligen noch jungen BRD der Nachkriegszeit. 

Ein noch lebendiger materieller Teil dieser gemeinsamen Geschichte ist die Ausstattung des Kaiserpalastes mit speziell angefertigten Möbeln aus Kelkheim.

 

Der letzte Kaiser von Afrika - Triumph und Tragödie des Haile Selassie

Noch heute befinden sich viele Möbel in einem gutem Zustand im Palast in Äthiopien. 

Wer dem Prinzen zuhörte, bemerkte seinen feinen sprachlichen Stil geprägt von Respekt und interkulturellen Verständnis. 

Es war wirklich ein wahrer Genuss dem Prinzen zuzuhören, in Zeiten der oftmals zu beobachteten „Verarmung“ deutscher Sprache. 

Die Zuhörer lernten viel über die Kultur und die Beziehungen des Kaiserreichs zu Deutschland und natürlich auch über die Verbindung Äthiopiens zu Kelkheim. (fh)

Hintergrund

Haile Selassie, Kaiser von Äthiopien, war eine der bedeutendsten politischen Gestalten des

20. Jahrhunderts. Sein Großneffe Prinz Asfa-Wossen Asserate, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt, hat ihn noch persönlich gekannt und verfügt über einen exklusiven Zugang zum Familienarchiv.

Er legt mit dem Buch „Der letzte Kaiser von Afrika“ die erste fundierte und umfassende Biographie des äthiopischen Kaiserhauses vor und gibt damit zugleich einen faszinierenden Einblick in die Geschichte seines Heimatlandes.

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